Weil heute gut 40 km zu bewältigen waren und 4 Schleusen, sind wir einvernehmlich bereits um 09:00 beim AMC gestartet.
Für Holger haben wir ein Abschiedsgeschenk hinterlassen



Die Fahrt bis zum Dattelner Meer war uns ja bekannt.

Es ging nochmal an Datteln 4 vorbei und auch am Schiffshebewerk, welches wir besichtigt hatten. Wir trafen auch ein Clubkameraden von Thomas.






Am Dattelner Meer dann scharf links ab und wir kamen zur ersten Schleuse und zur weiteren Schleusen-Jagd. Bis auf die Schleuse Ahsen (kostete uns eine Stunde) ging alles Recht zügig und das Schleusenpersonal war freundlich.

















Nach der Schleuse Ahsen gegen 12:20 gab es auf unserer Minerva ein Problem. Wir vermuteten Fremdköper in der Schleuse, da zu geringer Vortrieb,Vibrationen im Schiff und max Drehzahl nicht erreichbar. Aber nach und nach könnten wir die Schraube wieder frei bekommen durch Vor- und Rückwärtsmanöver sowie mehrmalige Lastwechsel. Zum Glück – und alles immer in Absprache mit dem Konvoi.
Aufmerksamkeit brachte dann noch das riesige Chemiewerk Marl an BB und das kombinierte Kohle- Gaskraftwerk an Stb.


Kurz nach der Schleuse Dorsten haben wir das Ziel unseres Tagestörns und das Ende des Ruhrpott- Törns erreicht, den DMYV Dorstener Motor-Yacht-Club

Eine gepflegte Anlage und die Heimat von Regina und Thomas mit ihrer Lusi II


Es gibt sogar einen kleinen Zoo 😉



Hier werden wir uns auch den kommenden heißen Tag mit Sicherheit wohlfühlen.

Und es steht ja noch die Besichtigung der Dampfmaschine, der Abschlussabend und und….an.
Gestern noch ein toller Abendhimmel, den mein Matrose Michael und ich auf Minerva genossen. Michael werde ich wohl vermissen. Er tritt nach dem Abschlussabend am Donnerstag per Zug die Rückreise nach Rostock an. Heute haben wir noch zusammen gebadet und Michael hat mir per Tauchgang letzte Pflanzenreste aus der Schraube gepult.

