Karlshamn/Väggahamn: Ein Luxus-Exil

Wir werden wohl noch etwas länger hier bleiben. Aber es gibt wirklich schlimmeres.
Heute haben wir zunächst ein paar Schnäppchen bei den beiden Yachtausrüstern hier am Hafen gemacht. Es gibt ja immer Dinge die man unbedingt für das Boot braucht (?).
Danach gings in die Stadt Karlshamn über einen sehr schönen Uferweg (Strandpromenade).
Immer schön aufpassen auf die Enten-Schnellwege.
Hier Infos zu Karlshamn
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karlshamn
Vorbei auch an dem bekannten Auswandererdenkmal, beliebt insbesondere bei nach USA emigrierten Schweden.
Auch in die Carl-Gustafs Kirche aus dem 17. Jahrhundert haben wir einen Blick geworfen.
Auf dem Marktplatz haben wir im dortigen Café einen Imbiss genommen, ich konnte bei Telia meine Prepaid-Karte aufladen und ein Friseurbesuch war auch noch drin.
Kurzum ein ausgefüllter Tag.

Der Grund für unseren längeren Aufenthalt ist natürlich das Wetter.
Wir Jung-Senioren verspüren nicht die geringste Lust bei Windstärken um satte 6 Bft mit Böen 7 draussen rumzutoben.
Es heisst also abwarten.
Aus jetziger Sicht ist vor Dienstagnachmittag kein Ende der Starkwindphase abzusehen.
Dann gehts aber nix wie los nach Simrishamn und im 2. Schritt nach Klintholm. Die dann noch andauernde Ostwindphase muss unbedingt genutzt werden.











Karlshamn / Vägahamn: Ein Top-Hafen

Von dem Schock mit Tjärnö hatten wir uns heute morgen erholt und sind bereits um 08:00 hierher (nur 8 sm) nach Väggahamn gewechselt.
Schon unterwegs brieste der Wind auf und der Wellengang nahm zu.
Hinter den Schären kein Problem.
Hinein durch die enge Einfahrt und wir fanden daneben einen Top-Platz mit der Nase in den Wind.
Hier lässt es sich aushalten. Wir wettern den Starkwind aus Ost mit 6 Bft (in Böen 7) hier erst mal ab. Morgen auf jeden Fall Hafentag😊















Tjärö: Leider nicht mehr bewirtschaftet

Wie wir heute leider feststellen mussten ist die Insel Tjärö verweist.
Alle Gebäude – die Haupthäuser mit Restaurant und Café und die mietbaren kleinen niedlichen Gästehäuser sind verschlossen.
Schade um diese schöne Insel – einst eine Perle hier in der Gegend mit fröhlichem Sommertreiben.
Wir wissen nicht was passiert ist und welche Hintergründe es gibt.
Eine Suche im Internet brachte nichts zu Tage.
Trotzdem liegen wie wir noch einige Yachten am Anleger. Allerdings keinerlei Versorgung.
Uns fehlt jetzt akut Wasser.
Hoffentlich geht es eines Tages irgendwie weiter.
Nachstehend noch einige Fotos.
Irgendwie stimmt einen das ganze traurig.