Am Siljansee (km 1263)

… Wo Schweden schwedischer nicht sein kann.
Sind heute gut 300 km weiter stracks nach Norden an den Siljansee.
Dies ist einer der größeren Seen Schwedens und vor Millionen von Jahren durch einen Meteoriten-Einschlag entstanden.
Eine für die Schweden sehr beliebte Ferienregion. Und auch wir bleiben morgen noch hier in Rättvik.
Haben schon den weiträumigen Campingplatz erkundet, die 660 m (!) lange Seebrücke erwandert und jetzt in der Abendsonne einen Gang zur Kirche unternommen.
Schöne Stimmung heute Abend auf dem Platz.
Morgen gehe ich mit Ilse in Rättvik schoppen. Es soll dort einig nette Geschäfte und Cafés geben 😊

Für Leser die an Hintergrundwissen interessiert sind, noch 2 Links zu Siljan

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Siljan

http://www.schwedentipps.se/siljansee-dalarna.html#.V40Vh2ZuI0M

Ein glücklicher Tag

Den hatten wir heute auf unserer Fahrradtour am Göta-Kanal über 45 km von Borensberg nach Berg und retour.

Hatte gerade das Buch „Hectors Reise oder sie Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord gelesen. Von den dort aufgeführten „Lektionen“ trafen heute mindestens folgende auf uns zu:
– Glück kommt oft überraschend
– Glück ist eine gute Fahrradfahrt (Wanderung) inmitten schöner Natur
– Glück ist mit dem Menschen zusammen zu sein, den man liebt
– Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt
– Sonne und Wasser (Meer) sind Glück für alle Menschen.

Kein Wunder, daß wir heute so glücklich sind.
Und wer weiß, vielleicht stellen sich sogar bei euch Glücksgefühle beim betrachten der Bilder ein ?

Frühstück ist die schönste Jahreszeit

…..und wir freuen uns schon auf die Fahrradtour am Kanal entlang zur Schleusentreppe in Berg.

Hier zunächst Infos zur Geschichte des Kanals
Aus dem vorzüglichen Internetangebot unter
http://www.gotakanal.se

Der Göta Kanal ist eines von Schwedens größten Bauwerken aller Zeiten. Er erstreckt sich von Sjötorp am See Vänern bis nach Mem an der Ostsee. Die gesamte Strecke ist 190 km lang, wovon 87 km von Hand gegraben sind. Insgesamt gibt es 58 Schleusen, und die kleineren Seen, welche man überquert, machen 103 km der gesamten Kanalstrecke aus.
1810 wurde unter der Leitung von Vizeadmiral Baltzar von Platen mit dem Bau des Kanals begonnen. Soldaten aus dem ganzen Land wurden beschäftigt. Die ersten Spatenstiche machte man in Motala, gleichzeitig begann man auch in Forsvik und Sjötorp mit der Arbeit. Drei Jahre später war in Forsvik die erste Schleuse fertiggestellt. Und nach weiteren vier Jahren konnte die Strecke Motala-Hajstorp befahren werden.
Der Bau des Göta Kanals war sehr zeitintensiv. Insgesamt schufteten 58 000 Männer, schwedische Soldaten und ca. 200 russische Deserteure. Der westliche Teil zwischen Sjötorp und Karlsborg war 1822 fertiggestellt, und 10 Jahre später, 1832, konnte man auch die Strecke zwischen Motala und Mem einweihen. Somit war der gesamte Göta Kanal fertig und befahrbar.