Auf zum Briksdalsbreen

Von unserem Campingplatz in Olden hatten wir ihn schon vor Augen: Den Gletscher Briksdalsbreen.
Das Tief Ella mit prognostizierten großen Regenmengen mahnte uns zur Eile. Also sind wir rasch nach Ankunft in Olden dorthin aufgebrochen.
Spektakulär, eine immer enger werdende Straße, streckenweise nur von einem Fahrzeug passierbar, mit vielen Ausweichstellen führte zum Briksdalsbre Fjellstove, einem Berggasthof, von dem aus mann die Gletscherzunge erreichen kann. In Anbetracht der Wetterlage entschlossen wir uns kurzerhand den Weg per TROLLMOBIL, einem kleinen Allradfahrzeug für 6 Pers. zurückzulegen. Nur die letzten 500 m ging es dann zu Fuß. Ein unvergesslicher Blick auf die Gletscherzunge. Wir „Flachlandtiroler“ hatten so etwas noch nicht gesehen.
Als wir zufrieden zum Wohnwagen zurückkehrten setzt langsam der Regen ein. Die ganze Nacht schüttete es wie aus Eimern.

Wo sind sie denn nun…

landeinwärts in Olden, ganz am Ende des Nordfjord nahe dem großen Naturpark Jostedalsbreen.
Das ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland.
Aber schön der Reihe nach. Wir stolpern hier von einer Atraktion in die nächste. Schon die Fahrt hierher von der Insel Runde über ca. 140 km war ein Genuß.
Nach einigen km passierten wir den Eiksund-Straßentunnel. Der Tunnel ist 7765 m lang und mit einer Tiefe von 287 m u.NN der derzeit tiefste Straßentunnel der Welt. Die größte Steigung im Tunnel beträgt 9,6 %.
Wow – war das ein Erlebnis !
Und dann später vorbei am Hornindalsvatn. Mit seiner maximalen Tiefe von 514 m[1] ist er Europas tiefster See. Der Seespiegel liegt 53 Meter über dem Meeresspiegel, so dass die tiefste Stelle 461 Meter unter dem Meeresspiegel liegt.
Von Stryn einem größeren Ort ging es dann durch das immer enger werdende Oldendalen bis zu unserem Campingplatz.
Ein wunderschöner Blick auf den Gletscher Briksdalsbreen, der zum Naturpark Jostedalsbreen gehört war der Lohn am Mittag.