Zwischenbilanz

Der heutige Regentag läßt Zeit zu einer Zwischenbilanz:

33 Tage unterwegs
2890 km Fahrtstrecke
1 Campingplatz Markgrafenheide
(bei Rostock)
11 Plätze in Schweden/Norwegen
an jedem Platz mindestens
1 Ausruhtag (Hafentag)

Unsere bisherige Bilanz ist äußerst positiv.
Das Reisen hier im Norden bringt wegen der geringen Verkehrsdichte und der disziplinierten Fahrweise Spaß.
An die vielen Tunnel und Fähren hat man sich bald gewöhnt. Man muß hier für das Reisen Zeit einplanen.
Die Campingplätze haben häufig hohen Standard.
Die Landschaft ist überwältigend. Es gibt hier überviel anzusehen und die Tourist-Infos versorgen mit sehr gutem Material.
Das Wetter war überwiegend freundlich und die langen Hosen konnten im Staufach bleiben.

Uns bleiben noch ca. 20 Tage, so daß wir noch einiges erleben können:
Der Sognefjord, Bergen, der Hardangerfjord, das Ryfylke-Gebiet, Stavanger, der Lysefjord sowie natürlich die Südküste um Farsund und Mandal sind je nach Lust und Laune sowie Wetterlage mögliche Ziele.

Es gibt also weitere interessante Berichte !

Die Rückfahrt von Norwegen wird vermutlich mit Hilfe der Fähre Kristiansand-Hirtshals über Dänemark erfolgen.

Es grüßen
Ilse mit Wohnwagen
und Fahrer Rainer 😊

Tiefherbstliches Hochsommerwetter

Regen, Regen, Regen….

Schrecklich.
Das Tief Ella hockt direkt auf uns „Norwegern“
Wir haben erst mal beschlossen, einen weiteren Tag hier zu bleiben.
Bei strömendem Regen bringt die Weiterfahrt keinen Spaß und man sieht nicht viel von der Landschaft.
Also wird Ilses Wowa heute zur Bibliothek und zum Konzertsalon.
Die nächsten Tage sieht es allerdings auch nicht viel besser aus.
Irgendwann müssen wir wohl weiter…😁

wir haben aber gehört zu hause ist auch

„tiefherbstliches Hochsommerwetter“

Der Gamle Strynefjellsvegen

Wider Erwarten ließ heute morgen der regen etwas nach, ja es kam sogar mal die Sonne durch.
So haben wir uns entschlossen, eine der ältesten Landschaftsrouten in Norwegen per Pkw zu befaren. Die mehr als 100 jahre alte Straße schlängelt sich hinter Stryn Richtung Skjak die Berge hoch. Lange Zeit war diese Straße die einzige Verbindung zwischen Ost- und Westnorwegen.
Auf der Fahrt dorthin konnten wir auch das JOSTEDALSBREEN-Infocenter am Strynsvatnet besuchen. Wenig später wurde es ernst: wir verließen die „15“ und bogen auf die „Gamle Paßstraße“ mit ihren unzähligen Spitzkehren und später einer unbefestigten Schotterstraße auf der Hochebene auf der es Richtung Grotli wieder herunter ging. Atemberaubende Landschaften vorbei an letzten Schneefeldern auf über 1000m Höhe. Das Sommerskicenter hatte aber jetzt auch geschlossen. Zu weit war der Schnee zurück gegangen.
Ab Grotli sind wir dann bei inzwischen stömendem Regen über die „15“ zum Campingplatz in Olden zurückgekehrt – bei inzwischen strömendem Regen.
Ein lohnender Ausflug !