Tiefherbstliches Hochsommerwetter

Regen, Regen, Regen….

Schrecklich.
Das Tief Ella hockt direkt auf uns „Norwegern“
Wir haben erst mal beschlossen, einen weiteren Tag hier zu bleiben.
Bei strömendem Regen bringt die Weiterfahrt keinen Spaß und man sieht nicht viel von der Landschaft.
Also wird Ilses Wowa heute zur Bibliothek und zum Konzertsalon.
Die nächsten Tage sieht es allerdings auch nicht viel besser aus.
Irgendwann müssen wir wohl weiter…😁

wir haben aber gehört zu hause ist auch

„tiefherbstliches Hochsommerwetter“

Der Gamle Strynefjellsvegen

Wider Erwarten ließ heute morgen der regen etwas nach, ja es kam sogar mal die Sonne durch.
So haben wir uns entschlossen, eine der ältesten Landschaftsrouten in Norwegen per Pkw zu befaren. Die mehr als 100 jahre alte Straße schlängelt sich hinter Stryn Richtung Skjak die Berge hoch. Lange Zeit war diese Straße die einzige Verbindung zwischen Ost- und Westnorwegen.
Auf der Fahrt dorthin konnten wir auch das JOSTEDALSBREEN-Infocenter am Strynsvatnet besuchen. Wenig später wurde es ernst: wir verließen die „15“ und bogen auf die „Gamle Paßstraße“ mit ihren unzähligen Spitzkehren und später einer unbefestigten Schotterstraße auf der Hochebene auf der es Richtung Grotli wieder herunter ging. Atemberaubende Landschaften vorbei an letzten Schneefeldern auf über 1000m Höhe. Das Sommerskicenter hatte aber jetzt auch geschlossen. Zu weit war der Schnee zurück gegangen.
Ab Grotli sind wir dann bei inzwischen stömendem Regen über die „15“ zum Campingplatz in Olden zurückgekehrt – bei inzwischen strömendem Regen.
Ein lohnender Ausflug !

Auf zum Briksdalsbreen

Von unserem Campingplatz in Olden hatten wir ihn schon vor Augen: Den Gletscher Briksdalsbreen.
Das Tief Ella mit prognostizierten großen Regenmengen mahnte uns zur Eile. Also sind wir rasch nach Ankunft in Olden dorthin aufgebrochen.
Spektakulär, eine immer enger werdende Straße, streckenweise nur von einem Fahrzeug passierbar, mit vielen Ausweichstellen führte zum Briksdalsbre Fjellstove, einem Berggasthof, von dem aus mann die Gletscherzunge erreichen kann. In Anbetracht der Wetterlage entschlossen wir uns kurzerhand den Weg per TROLLMOBIL, einem kleinen Allradfahrzeug für 6 Pers. zurückzulegen. Nur die letzten 500 m ging es dann zu Fuß. Ein unvergesslicher Blick auf die Gletscherzunge. Wir „Flachlandtiroler“ hatten so etwas noch nicht gesehen.
Als wir zufrieden zum Wohnwagen zurückkehrten setzt langsam der Regen ein. Die ganze Nacht schüttete es wie aus Eimern.