Start war um 09:15.
Und wieder setzte sich der Konvoi geordnet in Bewegung und verließ den MBC Lüdenscheid mit Ziel Stadthafen Recklinghausen Süd.
Lediglich 9 km und eine Schleuse waren zu bewältigen.




Wir fahren auf dem Rhein Herne Kanal ab km 45,5 . Nach einiger Zeit fahren wir parallel zur Emscher überqueren diese und passieren die stylische Emscher Brücke.

Thomas macht uns auf den an Stb liegenden Weinberg (!) aufmerksam.

Der wird zuverlässig von einer Wildgänse bewacht.

Auch an einer Baustelle zur Verbreiterung des Kanals müssen wir vorbei

Die Schleuse Herne ist für uns geöffnet und wir können direkt einlaufen. Knapp 13 m Hub !







Leider gab es in der Schleuse ein Problem mit der Hobi, der uns hier vor der Schleuse noch überholte, um seinen Platz einzunehmen.

Thomas schleppte ihn mit seiner Lusi II zum Ziel im Stadthafen Recklinghausen Süd. Eigentlich ein Schöner Liegeplatz, nur der moderne Schwimmsteg durch Gänse und Enten total beschissen






Jetzt stellte sich auch heraus, was mit der Hobi passiert war. Das Boot reagierte nicht beim Aufstoppen in der Schleuse. Vermutung: Propeller verloren.
Unerschrockene Tauchgänge in der Kanalbrühe von Holgers Frau und Werner brachten Gewissheit. An der Welle fehlte die Schraube.



Die Hobi soll morgen aus dem Wasser gehoben werden, um den Schaden genau zu begutachten und dann beginnt die Jagd nach einem Ersatz Propeller. Wir wünschen uns alle, das Hobi möglichst bald wieder zu uns aufschließen kann.
Thomas hat 2 PKW organisiert, die uns zum Trainingsbergwerk bringen. Nicht alle k9nnen die Strecke fußläufig bewältigen.


Im Besucherzentrum dort werden wir eingekleidet und bekommen die Verhältnisse im Bergwerk und wie wir uns dort zu verhalten haben, super erklärt.





Ich konnte mir nicht alle Gerätschaften mit den konkreten Namen merken, die wir dort teilweise sogar bedienen duften. 3 Stunden hat die Tour begleitet von Experten gedauert und die Zeit verfliegt dabei nur so.
Auch Thomas war voller Freude war er doch damals selbst unter Tage. Wir können uns nun alle besser vorstellen unter welchen harten Bedingungen in Dreck und Lärm für das Wirtschaftswunderland Deutschland gearbeitet wurde.
An dieser Stelle nur meine zahlreichen Schnappschüsse von Unter Tage.




































Absolut fantastisch und eindrucksvoll diese Tour!
Zum Abschluss gab’s sogar eine Currywurst aus dem Kübel.

Und natürlich ein Erinnerungsfoto von uns allen

Den Rückweg – froh wieder an der frischen Luft zu sein- traten nun mehr zu Fuß an.
Beim Liegeplatz gab es auch eine Strandbar, die von etlichen frequentiert wurde.




In den Abendstunden dann noch eine kleine Party am Kai, wo wir lagen.


Thomas stiftete ein kleines Fässchen ..






Ein wunderschöner Tag 4 ging zu Ende.
