Cherbourgh

Die knapp 190 sm lange Strecke von Brest hierher war nach passieren des Leuchtturmes Le Four in der Bretagne nicht mehr sehr ereignisreich.
Eine relativ ruhige Nacht auf See mit raumen Wind.
Spannend wurde es erst wieder in den Morgenstunden. Wir fuhren dicht an Alderney vorbei und hatten das Glück, das wir zum richtigen Zeitpunkt dort ankamen und den starken Tidenstrom bis Cherbourg voll ausnutzen konnten.
So waren wir bereits am Nachmittag früher als geplant hier.
Die Zeit konnten wir gut verwenden, um wieder am Boot zu reparieren.
Schon seit ein paar Tagen hatten wir festgestellt, das die Spannung der Verbraucherbatterien in die Knie ging trotz genügend Ladung durch die Generatoren.
Eine detaillierte Fehlersuche per Multimeter bestätigte jetzt unseren Verdacht. Die Verbraucherbatterien sind defekt. Sie nehmen die vom Sterling- Batterielader angebotene Ladespannung nicht auf.
Wir haben daher die gesamte Elektrik auf die beiden (neuen) Starterbatterien umgeschaltet und sind so sicher, das es unterwegs kein Problem wegen Unterspannung mit der Selbststeueranlage gibt.
Die Erfolgreiche „Reparatur“ feiern wir heute abend an Land.













Leuchtturm Le Four gerundet

Der Leuchtturm Le Four steht auf einer Granitinsel von 25 Meter Durchmesser, die sich etwa zwei Seemeilen von der unbewohnten kleinen Halbinsel Saint Laurent aus dem Meer erhebt. Die Granitinsel markiert den ins Meer vorgeschobenen Punkt, den Schiffe umrunden müssen, die vom Ärmelkanal in die Iroise im Westen der Bretagne (oder umgekehrt) fahren. Hier gibt es starke Strömungen und oft einen hohen Wellengang. Die Wellen, die an der Granitinsel brechen, reichen nicht selten bis über die Laterne des Leuchtturms.