Väddö- Kanal ein schwedischer inland coastway

Peter von Sy Harlekin hatte uns auf die Idee gebracht bei unser Fahrt von ÖREGRUND nach ARHOLMA doch den Väddö-Kanal zu benutzen, da landschaftlich sehr schön.
Das können wir nun wirklich bestätigen.
Ca. 50 sm ist die Strecke lang und geht im Prinzip von einem “ See“ in den anderen. Wirklich kanalartig sind relativ kurze Teilstücke.
Die Route ist allerdings nur bis zu einer Masthöhe über Wasser von max 17m zu befahren, da eine feste Brücke und eine Freileitung diesen Wert vorgeben.
2 Brücken sind beweglich und öffnen alle Stunde. Wenn man von Norden kommt öffnet die ÄLMSTABRON jeweils zur vollen Stunde. Man erreicht dann bei 5 knots automatisch die 2. Brücke zur folgenden halben Stunde, die dann ebenfalls öffnet.
Eine schöne Fahrt, die wir auf jeden Fall empfehlen können.
Bei entsprechender Windrichtung kann mann auf sehr vielen Teilstücken auch gut segeln.













Öregrund: Ein netter Sommerhafen mit Kneipenszene

Gestern konnten wir wieder etliche Meilen hierher nach ÖREGRUND schön segeln.
Gefreut hat uns besonders die Dusche nach 3 Naturhäfen ohne Sanitär und noch mehr das Wiedersehen mit der Deep Blue Crew (Michael un Heidi).
Wir verbrachten ein paar gemeinsame Stunden in einer Pizzeria direkt am Hafen, wobei das Wohlbefinden durch geistige Getränke noch gesteigert wurde.
Live-Musik, ausgelassene Sommerstimmung !
Ein schöner Ausklang des Tages.





















Iggön

Heute hatten wir einen schönen Segeltag unter Genakker.
Wir starteten ca. 07:30 zunächst unter Maschine, konnten aber bald das bunte Tuch hochziehen.
Auch wenn es ab Nachmittag etwas regnete tat das der guten Laune keinen Abbruch.
Als der Wind etwas einschlief motorten wir ein Stück um schliesslich nochmals mit dem Genakker auf die Küste zu mit 6,6 kn bei halbem Wind nur so dahin zu preschen.
Statt der ursprünglich ins Ziel gefassten Insel haben wir aufgrund der Windrichtung einen geschützteren Platz am Festland gefunden.
Das Highlight des Tages war heute ausserdem eine Seehundsichtung.
Die sind in der Ostsee relativ selten.
Aber eben unterhalb der Insel Agön -wo wir starteten – gibt es ein entsprechendes Schutzgebiet.