…hieß es gestern für uns.
Ein Schiff in derartigen Zustand zu übernehmen ist eher ungewöhnlich.
Zu lange hatten pflegende Hände gefehlt.
Wir haben sämtliche Stauräume innen und aussen durchforstet und gereinigt um das Schiff für uns für ca. 4-5 Wochen bewohnbar zu machen.
Die nutzlose Stb-Toilette wurde zum Store umfunktioniert für zahlreiche Ausrüstung und Werkzeuge.
Auf dem Pier sammelte sich ein Haufen Wertloses an.
Hannes hatte es nicht ganz einfach in die grossen Stauräume des Vorschiffes hineinzuklettern und dort undefinierbare Flüssigkeiten zu entsorgen.
Aber jetzt ist es geschafft.
Der Salon mit dem inzwischen aufgebauten Tisch sieht schon richtig nett aus.
Zwi Dinge sind heute dringend zu erledigen.
Wir müssen Vorfilter für den Diesel besorgen. Das anl. Foto der Dieselprobe zeigt die Verunreinigungen.
Ausserdem muss ein neues WC mit Zerhackerpumpe erworben werden, da nicht reparabel.
Gestern abend konnten wir noch die Fock anschlagen und hatten somit einen schönen Ausklang.
Unseren Liegeplatz in der Kranbahn der Werft werden wir heute wohl verlassen müssen und an die Pier im Ort verholen.
Kategorie: Segeln
Schiff schwimmt – aber noch Baustelle
Gestern morgen sind wir etwas später zum Schiff gefahren, damit Sören, der Verkäufer, noch einige persönliche Sachen vom Schiff holen konnte.
Als wir kamen, war das Schiff gekrant und lag im Wasser.
Als erstes haben wir uns mit Unterstützung von Sören die hydraulische Ruderanlage vorgenommen und die Ruderblätter so justiert, das sie nicht mehr in unterschiedliche Richtung zeigen.
Bei beiden Maschinen haben wir die Motorölstände kontrolliert und auch das Getriebeöl der Saildrives.
Unser Sorgenkind ist und bleibt die Bordtoilette. Auf Anraten von Sören haben wir uns auf die Backbordtoilette konzentriert, weil die andere sowieso nicht funktionieren würde. Nach langer Bastelei haben wir die Zerhackerpumpe zwar zum Laufen bekommen, die war festgefressen, aber der Ablauf funktionierte nicht. Alles deutet darauf hin, das die Pumpe defekt ist. Den Schlauchablauf haben wir mit Druckluft separat überprüft und für frei befunden.
Für die Toilette müssen wir uns Montag um Ersatzteile kümmern.
Nicht zufriedenstellend ist die Qualität des Diesel. Mit einer einfachen Handpumpe haben wir über den Tankeinfüllstutzen eine Probe gezogen.
Sehr viele Schwebeteilchen, die Die Filter verstopfen und zum Stillstand der Motoren führen können.
Ebenfalls also eine Baustelle. Wir werden vermutlich aber erstmal fahren und Erfahrung sammeln, weil die komplette Tankentleerung sehr aufwändig ist.
Ein positiver Tagesausklang war, das wir da ca. 50 qm Großsegel setzen konnten.
Aber das Schiff ist noch eine Baustelle.
Alles liegt herum.
Draussen konnten wir mi dem Schlauch Schon reinigen.
Wir bleiben auch wegen der fehlenden Toilette zumindest eine weitere Nacht im Apartment. Heute hätten wir eigentlich an Bord schlafen wollen.
Wir konzentrieren uns jetzt darauf das Innere aufzuräumen und bewohnbar zu machen.
In einerer Taverne haben wir uns gestern abend von Sören verabschiedet
Den Cat inspiziert
Heute haben wir den Cat, der in Kilada bei der Werft an Land steht, gründlich inspiziert. Erfreulicherweise keine grösseren Mängel. Frisches Antifouling ist aufgetragen, die Saildrives sind o.k., Maschinen sehen sauber aus, Segel o.k.
Starterbatterien sind getauscht.
Prima!
In Rücksprache mir dem Verkäufer, der morgen Nachmittag eintrifft, beginnen wir morgen mit Reinigungsarbeiten.
Auch unsere derzeitige Unterkunft in Porto Heli ist ausgezeichnet.
Mit gutem Gefühl können wir den heutigen Tag in Malindi Rooms ausklingen lassen.
















