Die Boot-Saison neigt sich dem Ende zu. Nach dem offizellen Abschippern letztes Wochenende steht am 05. Oktober noch die traditionelle Appeltour – diesmal nach Absersiel – an.
12 Boote mit zusammen ca. 50 Personen haben sich angemeldet. eine grandiose Beteiligung zum Saisonende.
Erntefrischen Äpfel aus dem Kehldinger Land habe ich schon besorgt.
Sie stand ja schon fertig aufgebaut einige Zeit bei mir im Wohnzimmer….
Heute Morgen hatte ich endlich Zeit und das Wetter spielte auch mit. Für das große A-Rigg darf auch nicht zu viel Wind sein (es gibt die Riggs A-D)
Ab mit dem Teil ins Auto und hin zum WVW e.V. im Fischereihafen morgens kurz nach 09:00. Zum Glück passt das Riesenteil ganz hinein. Das Rigg zu demontieren und rasch wieder aufzubauen muss ich erst noch lernen. So war alles nach der Anleitung gut getrimmt.
War aufgeregt wie ein kleiner Junge. Wollte die Erstwasserung allein genießen und deshalb schon früh im Verein.
Vor Ort Boot am Steg abgelegt, Sender und Empfänger eingeschaltet, die Funktion des Ruders und der Segelwinde überprüft, übervorsichtig ins Wasser gesetzt und schon ging eine rasante Fahrt los.
Ich war beeindruckt vom Geschwindigkeitspotenzial und wie gut sich Ruder und Segelwinde über Funk bedienen lassen und war voll begeistert. Richtiges Segelfeeling stellte sich ein. Ich kreuzte ein paar mal hin und her.
Natürlich wollte ich auch ein Foto machen. Das gelang mir nur unvollkommen. Möchte nämlich den Sender kaum aus der Hand legen um zum Handy zu greifen., zumal wenn das Boot auf den Steg zufährt und nach der Wende war es zu rasch wieder weg
Immer wenn ruhiges Wetter ist, werd ich ganz kribbelig. Dann könnte ich doch mit meinem kleinen Tuckerboot nach Helgoland.
Am Donnerstag 18. Juli wars mal wieder so weit. Meine Wettersoftware „Wetterwelt“ von Meno Schrader versprach akzeptable Bedingungen.
Mehr als 4 Bft und max. 0,6 m Welle sollte man sich auf einem kleinen Bötchen nicht zumuten. Ansonsten gibt es eine irre Schaukelei. Es fehlt halt der tiefergehende Kiel und die etwas schnittigere Form eines Segelbootes, welches leichter durch die Wellen gleitet.
Vorhersage
Also Donnerstag mit der 12:00 Schleuse hin, Freitag auf Helgoland und Samstag in aller Frühe gegen 06:00 zurück. (Die Tiden bestimmen die Abfahrtszeiten!)
Ich genoss die Fahrt auf der Außenweser am Turm Robbennordsteert vorbei bis der Windpark und Leuchtturm Alte Weser in Sicht kam.
Wegen des ruhigen Wetters konnte ich mich sogar vor dem Denkmalgeschütztem Leuchtturm Roter Sand ablichten.
Herrlich als gegen 18:00 „meine Insel“ in Sicht ist.
Nach 7h Fahrt war ich im Hafen.
Im Helgoländer Segelclub hatten sie für mich noch eine Lücke gefunden und namen mich am Steg an. Herzlichen Dank !