(B)logbuch

Minerva in der Marina Oderberg gekrant und für Überführung nach Bremerhaven ausgerüstet

Mit nachstehendem Beitrag unter dem Stichwort „Perspektivwechsel“ hatte ich über den Erwerb einer Marim 755 berichtet, mit der ich meine Wassersport-Aktivitäten fortsetzen möchte.

https://www.segeln-forum.de/thread/83352-perspektivwechsel/?postID=2401886#post2401886

Nach dem Motto “ Wenn ich so viel Seen seh, brauch ich kein Meer mehr“. Flüsse und das Watt werden ebenfalls mein Revier sein und bei gutem Wetter geht’s natürlich auch nach Helgoland.

Details zur „Minerva“ siehe Homepage und zur Überführung.

https://travellingrainer.com/my-minerva/

Bereits am 15. April erfolgte bei ziemlich miesem Wetter die Wasserung in der Marina Oderberg am Oder-Havel Kanal. Der Yachthändler meines Vertrauens brachte das Boot per Trailer und ich schloss mich dem allgemeinen Krantermin hier an.
Kompliment an die Inhaber der sehr schön gelegenen Marina für den tollen Service hier.

Es gab eine kurze Probefahrt und Einweisung ins Boot, die vielleicht etwas gründlicher hätte sein können  Ich hatte aber Verständnis für den familiär und geschäftlich bedingten Zeitdruck des Yachthändlers. Außerdem machte das Boot einen qualitativ sehr guten Eindruck – auch in Bezug der technischen Installationen. Und inzwischen konnte ich nahezu alle Fragestellungen selbst herausfinden. Also im nachher zunächst alles gut !

Etwaige noch versteckte Mängel werden mit Sicherheit bei der  600 km Überführungsfahrt im Mai über die Mecklenburgische Seenplatte und die Elbe in den Heimathafen WVW e.V. Bremerhaven zu Tage treten.
Bei der Überfûhrung steht mir Michael, ein Segelfreund aus Rostock zur Seite, den ich in Finnland auf einem meiner Langtörns kennen und schätzen lernte. Ich freue mich unbändig auf den bevorstehenden Törn.

Nach der gründlichen Ausrüstung des neuen Bootes habe ich meinen ersten Probetörn „gewagt“ auf dem Kanal bis zum gewaltigen Schiffshebewerk Niederfinow und zurück.

Wassersportler die ebenfalls von Segler auf Motorboot umgestiegen sind, hatten mich bereits gewarnt. Das ganze erfordert Übung. So ein Motorboot hat wegen des fehlenden Kiels Eigenheiten, an die man sich erst gewöhnen muss.
So klappte dann das Anlegen in der Box trotz Bugstrahl mehr schlecht als Recht. Ich denke, nach mehr als 30 Schleusen, vielen Häfen und Ankerplätzen und 600 km Fahrstrecke werde ich alles gut im Griff haben.

Am 1. Mai kommt Michael hierher zur Marina Oderberg und dann werden wir gemeinschaftlich das Ding rocken.

Natürlich berichte ich im Blog über den Törn.
Wer mag schaut mal rein…

https://travellingrainer.com/

Travelling-Rainer

Ja ist denn schon wieder Weihnachten ?

Unser Außengelände im WVW e.V. sieht saisonbedingt zur Zeit etwas verlassen aus.

Aber wie jedes Jahr folgen wir gern der Einladung unseres „Hallenpapstes“ Sander am 2. Advent.

Dieses Jahr gabs einen erstaunlich guten Zuspruch auch von den Gastliegern in Halle 2. Lags vielleicht daran, dass Sander damit „gedroht“ hatte, die könnten bei Nichterscheinen auf der Weihnachtsfeier nächstes Jahr keinesfalls auf einen Hallenplatz hoffen ?
Und gefreut haben wir uns auch über den Besuch „Ehemaliger“: Karl-Heinz und Ingrid sowie Burghardt und Helga und auch Waltraud sowie Gert als Vertretung von Mirko.

Oder lags an den angekündigten Getränken, sowie den von allen Besuchern mitgebrachten und erwarteten Leckereien.
Im Vorfeld hatten Timo, Sander, Ilse und ich unseren „Eventplatz“ in Halle 2 bereits etwas aufgehübscht.

Wie dem auch sei: Alle waren mit guter Laune erschienen.

Eine schöne vorweihnachtliche Stimmung, die ihren Höhepunkt erreichte, als auch noch der Weihnachtsmann samt Christkind in ihre Rollen schlüpften
„Hohoho, seid ihr denn auch alle artig gewesen?“
„Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“
und die Rentiere im Schneefall und unter Glockengeläut durch die Halle tobten.
Oder lag es nur am Glühwein und Apfelpunsch, der wieder einmal viel zu heiß war?

Als tolle Überraschung diesmal von Johannes ein Bilder-Vortrag auf großer Leinwand zur MOSAIC-Expedition des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) mit der Polarstern, bei der sich das Schiff festgefroren im Eis ein Jahr lang durch die Zentrale Arktis treiben ließ. Johannes war dabei.

Nun sind natürlich alle voller Tatendrang und begierig in die Saison 2023 zu starten. Und von Sanders Vorahnung lassen wir uns schon gar nicht beeinflussen.

Auf eine schöne neue Saison !