Ich sah mich gut festgemacht an meinem außenliegenden Liegeplatz im Hafen Orth. Bis ich nachts um 03:00 durch einen unsanften Stoß plötzlich geweckt wurde. Aus dem Riefschlaf kommend dauerte es einige Zeit, bis ich meine Lage realisierte. Der Steven hatte die Stahlkaje berührt und auch mein Nachbarlieger ein eheblich grösseres Boot war mächtig mit mir auf Tuchfühlung gegangen. Des Rätzels Lösung: Steigendes Wasser hatte für erhebliches Spiel in den Leinen gesorgt, so dass mein Boot unangemessen schwoite.
Es half nichts, ich musste bei starker Schauerböe raus, die Leinen verkürzen und habe zur Sicherheit noch weitere ausgebracht. Heute habe ich verlegt.
Autor: Travelling-Rainer
Windpfeifen auf Fehrmarn
Hier in Orth fängt es jetzt richtig an zu pfeifen und der vorhergesagte Regen fällt.
Gut das ich nicht bis Gedser weiter gesegelt bin. Die Vernunft hat gesiegt -ich war durch den Wetterbericht auch ausreichend gewarnt – unterwegs hätte es mich bestimmt erwischt.
So aber war es tolles schnelles Segeln bei halbem Wind.
Ein großes holländisches Schiff(siehe Foto) mühte sich stundenlang mich zu überholen.
Ich liege hier ganz außen dicht bei der Einfahrt. Mein Lieblingsplatz mit blick auf die Fehmarnsundbrücke.
Mit dem Hafen habe ich es in gastronomischer Hinsicht prima getroffen.
Aprilwetter in Laboe
Tiefdunkle Wolken im raschen Wechsel mit sonnigen Abschnitten und einige wenige Schauerböen bestimmten heute den Tag.
Das Wetter bleibt auch in den nächsten Tagen recht unbeständig und starkwindig.
Ob ich morgen starte, werde ich vom morgendlichen Wetterbericht und aktuellen Stationsmeldungen abhängig machen.
Den eigentlich nach Bornholm geplanten Non-Stopp-Törn werde ich ggf. abhängig von der Wetterlage in mehre Abschnitte aufteilen müssen.
Bereits nach 30sm liegt Fehmarn, nach weiteren 30sm Gedser auf dem Weg.
Von dort können Moen (40sm) oder Lohme bei Arkona (50sm) angesteuert werden.
Morgen wissen wir mehr.





