Unser Zauberkasten

Schon bei unserem letzten Italienurlaub hatten mich die Bezahl-Stationen an den Autostradi genervt.
Einmal hatten wir richtig stress als unsere Visa-Card nicht gelesen wurde oder wir uns wegen mangelnder Italienisch-Kenntnissen zu blöd anstellten.
Noch 2 Jahre später erhielten wir über einen Anwalt eine ultimative Zahlungsaufforderung.😁

Da kam mir das Angebot von tolltickets
https://www.tolltickets.com/country/italy/telepass.aspx?lang=de-DE
Gerade recht ein kleines elektronisches Kästchen auszuleihen, mit dem ich dann quasi ohne Anhalten die ausgewiesenen Telepass-Fahrspuren nutzen kann.
Das pure Vergnügen und kein Stress mehr !

Abgerechnet wird summarisch und man erhält per Internet eine übersichtliche Rechnung im PDF-Format.

Auf unserer gesamten Tour haben wir bestimmt 40-50 Mautstationen so ohne Stress bewältigt.
Und das ganze ist gar nicht so teuer: Ca. 10% der Mautkosten verlangt der Anbieter als Servicegebühr.
Das kleine Kästchen sende ich im Freiumschlag einfach zurück.

Nach Opernabend in Siena jetzt Lago Maggiore

Noch immer haben wir den tollen Abend „Italien Opera“ in Siena im Ohr.
Mit Sara Cervasio (Soprano), Giorgio Casciarri (Tenore) und Ilaria Posarelli (Piano) waren excellente Künstler zu hören. Für uns ein unvergleichliches Erlebnis. Diese Stimmen und das virtuose Pianospiel !!!

Auf der Fahrt nach Norden am Mittwoch hat es dann wieder sehr stark geregnet. Auf den Bergen die reinste Waschküche. Die Wolken krochen bis in die Tunnel rein.

Hier am Lago Maggiore auf der Schweizer Seite in der Nähe von Locarno haben wir mit Camping Miralago einen gepflegten Platz direkt am See gefunden, der um diese Jahreszeit auch noch geöffnet hat.

Oh Wunder – am frühen abend riss der Himmel auf und wir konnten bei einer Tasse Café vor unserem Wohnwagen sitzend noch das schöne Panorama genießen.
Heute ist hier – trotz Regen – Ausruhtag.
Wir sind ja nicht auf der Flucht. Und auch in Deutschland is zur Zeit Schietwetter. Da kommen wir lieber nicht zu früh an😊

Ausflug nach Montepulciano

Heute sind wir ca. 65 km in sw-Richtung zum Ort Montepulciano gefahren. Die Landschaft ist hier wirklich so, wie in der naiven Malerei dargestellt.

Montepulciano ist einer der am höchsten gelegenen Orte hier in der südl. Toscana. Wie haben unser Auto gleich vor dem Ortseingang abgestellt und sind gemütlich den fast 1,5 km langen Korso bis zum höchsten Punkt hinauf geschlendert.
Der ganze Ort lebt vom Fremdenverkehr. Es reihen sich Weinhandlungen, Butiken, Restaurants, Cafés, Feinkostgeschäfte… bunt aneinander. Aber nicht aufdringlich und eine ruhige Atmosphäre.
Zwischendurch kann man immer wieder einen Blick auf die tiefer gelegene Landschaft werfen.

Wir haben uns um die Mittagszeit ein nettes Lokal gesucht, in dem auch Einheimische verkehrten. Direkt am Korso, so dass es immer etwas zu gucken gab.

Auf dem Rückweg ist dann irgendwie noch ein Ring (Modeschmuck) an Ilses Finger gelandet und ich konnte nicht wiederstehe und habe 3 Flaschen des vorzüglichen örtlichen Rotweines erworben.

Zurück gings dann wieder durch eine atemberaubende Landschaft.