Am Sonntag nutzten wir wiederum das Wetter um per Rad , diesmal nach Flensburg zu gelangen. Der Weg nach Glücksburg war ja schon bekannt und wurde schnell abgespult.
Und dann sollte es immer möglichst dicht am Wasser weiter gehen.
Aber da war natürlich die Kaserne Glücksburg Meierwik im Weg und dort an der Uferstraße überraschte uns Starkregen und fesselte uns 45 Minuten unter einen Baum, bis wir langsam zu frösteln anfingen.



Erstaunt war ich wenig später über den großen Yachthafen bei Fahrensodde.


Aber da ging’s dann an der Wasserkante wieder nicht weiter. Es ging ziemlich steil zur Straße hinauf.
Jetzt war nämlich die Marineschule Mürwik im Weg

Beim Yachthafen Sonvik ging’s wieder ans Wasser.

Am Klärwerk vorbei dann am Volkspark ein weiterer Yachthafen.


Ich bin überrascht, mit so vielen Bootsliegeplätzen hatte ich nicht gerechnet.
Es wurde wieder ungemütlich mit Nieselregen. Wir fanden ein trockenes Plätzchen in einem „Hafenschuppen“ und aßen leckere Pizza und Knoblauch-Baguette.



Wir ließen hier die Räder stehen und liefen zu Fuß um die Hafenspitze.

Geradezu unwirklich spiegeln sich die Wolken im Wasser wieder.
Der Museumshafen hat mich begeistert.



Und ich stieß dort auch auf einen Seefahrtskreuzer, der 1937 in Vegesack gebaut wurde.
Schöner Blick zum gegenüber liegenden Ufer.

Durch Zufall gelangten wir auch noch in ein Straßenfest.



Dann war aber die Luft raus und wir radelten rasch zurück nach Bockholmwik.
Am Montag Wetteränderung. Viel Wind und leider Schluss mit Radeln. Wir fahren mit dem PKW nach Husum. Den Wohnwagen noch dahin zu verlegen, geben wir auf, da a) Sturm kommen soll und b) ärgerlicherweise der Mover vom Wohnwagen immer noch nicht funktioniert. So ist das für uns schwer zu händeln.
In Husum schlendern wir am Hafen entlang.


In einem Traditionslokal gab’s lecker Essen.


Und es ging natürlich auch in die Altstadt.





Das Elternhaus von Theodor Storm haben wir auch entdeckt.

Im Außenhafen begeisterte ein Segler aus Amsterdam.

In einer Unterführung brachte ein Graffiti Husum auf den Punkt

Der Wind frischte inzwischen ordentlich auf. Das Sturmtief Zack rollte heran.

Auf dem Campingplatz haben wir auch ruckzuck unser Vorzelt abgebaut. Es ist für derartiges Wetter nicht gemacht und wir wollten schließlich ruhig schlafen.

In der Nacht Sturm und Starkregen!
Heute Sonnenschein und Sturm. Der Sturm hat das Wasser aus der Förde gedrängt und der Strand wurde um 10 m breiter.

Wir machten es uns zeitweise in einem Strandkorb gemütlich.

Ab ca. 15:00 Wetterberuhigung. Mit dem PKW nochmals nach Flensburg. Die Fahrt hat sich gelohnt.

