Vor allem mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat es mich geärgert, das ich in meiner Heizung Gas verbrenne. Und auch der Umwelt zuliebe sollten ja Verbrennungsvorgänge stark eingeschränkt werden (Stichworte: CO2 und Klimaschutz) und vor allem der Industrie und teilweise dem Verkehr (wo es nicht anders geht!) vorbehalten sein.
Nachdem ich seit 2017 elektrisch fahre und seit 2023 mit Dach- Solarmodulen ca. 10 Tsd kWh Strom pro Jahr erzeuge, folgte nun im Juli 2024 der nächste logische Schritt und ich vollziehe die private Energiewende.
Geheizt wird nun mit Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Die 13 Jahre alte Gas-Brennwerttherme flog raus.
Hab mich lange mit der Thematik beschäftigt und vertraue der Effizienz dieser Geräte.
Was z.B. in den nordischen Ländern schon lange genutzt wird, warum soll das nicht auch bei uns funktionieren?
Außerdem finde ich das Prinzip genial: Aus 1 kWh Strom werden 3-4 kWh Wärme produziert. (Kühlschrank-Prinzip umgedreht)
Ein Nachbar meinte zwar, woher soll denn im Winter aus z.B. – 5 Grad kalter Luft Wärme kommen ?
Na ja auch da ist natûrlich noch Wärme drin. Wenn auch nicht so viel. Die Temperaturskala beginnt ja bei 0 Grad Kelvin, also – 273 Grad. Und In der Übergangszeit, kann meine Wärmepumpe gerne den Solarstrom vom Dach konsumieren.
Lohnt sich das alles überhaupt oder bin ich gar gewaltig nachhaltig ?
Eins ist jedenfalls klar: Die neue Primär- Energie wird Strom sein, weil man den umweltschonend per Fotovoltaik und Windrad erzeugen kann.
Ich bin zufrieden mit meiner privaten Energiewende und verleihe mir hiermit das Label „Privater Energiewender“ 😉
